Täglich gefährden Viren und Spam viele Arbeitsplatzrechner. Eine Virenverseuchte Mail oder selbst ein auf den ersten Blick harmloser USB-Stick können ein ganzes Firmennetz lahm legen.

Über den Autor

Linda Schätzle ist Auszubildende bei der IT-On.Net Süd.

Blogbeitrag

06. November 2019

Als interne IT-Abteilung unserer Kunden tragen wir gemeinsam mit unseren Kunden die Verantwortung um die Sicherheit in den Firmennetzwerken. Wir versuchen die Daten unserer Kunden und deren Partner nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen und verwenden dafür erprobte Hard- und Software u.a. aus den Bereichen Firewall, Spam- und Virenschutz und Backup. Obwohl unsere technischen Möglichkeiten immer ausgeklügelter werden und inzwischen mit den Maßnahmen der Angreifer nahezu Schritt halten können, ist weiterhin ein nicht zu unterschätzender Faktor der Mensch. Wir alle können durch unser Verhalten maßgeblich dazu beitragen die letzten Prozentpunkte bis zu einer nahezu 100%igen Sicherheit aufzufüllen. Wir dürfen uns nichts vormachen, eine 100%ige Sicherheit können wir nicht erreichen aber an diesem Ziel orientieren wir uns.

Manchmal sind es sehr einfache und grundlegende Verhaltensweisen die Katastrophen verhindern können und manchmal sind es die richtigen Verhaltensweisen, die Schäden zumindest einschränken können. Vertrauen Sie uns, im Laufe unserer gesammelten Dienstjahre im IT-Security Business sind uns viele Fälle bekannt geworden, in denen bei ein wenig mehr Aufmerksamkeit und Grundwissen schwere Schäden hätten verhindert oder zumindest hätten abgemildert werden können.

Wenn wir klug sind, schnallen wir uns und unsere Kinder auch auf kürzesten Fahrten in Autos an, wir tragen einen Fahrradhelm auf der kurzen Strecke zum Bäcker, wir setzen eine Schutzbrille auf wenn wir mit dem Rasentrimmer arbeiten, wir stellen gefährliche Chemikalien außerhalb der Reichweite unserer Kinder, wir installieren Rauchmelder. Alles logisch, oder? In den meisten Fällen sind Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit am Arbeitsplatz auch nicht viel schwieriger und können uns nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergehen.

Was können wir tun?

Nein, ich stecke einen in der Firma gefundenen USB Stick nicht einfach zum mal kurz nachsehen in den Arbeitsplatzrechner. Nein, ich öffne nicht die Bewerbungsemail, die mich gar nicht betrifft, aber so interessant aussieht. Nein, ich verlasse meinen Arbeitsplatz nicht ohne diesen zu sperren.

Was können wir noch tun? Nun, die Möglichkeiten sind vielfältig. Beauftragen Sie doch den IT-Dienstleister Ihres Vertrauens (uns) zur Durchführung einer Awareness Schulung. Wir planen die Schulungstermine in angemessen großen Gruppen bei Ihnen im Unternehmen oder laden Sie zu uns in unsere Schulungsräume ein.

Kontakt

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